(1966 - )
Alek Popov wurde in Sofia geboren. Dort besuchte er das Nationale Gymnasiums für alte Sprachen und Kulturen und studierte bulgarische Philologie an der Universität „Hl. Kliment Ohridski“. Er arbeitete als Redakteur, Leiter des Nationalen Literaturmuseums, Kulturattaché in der bulgarischen Botschaft in London, Direktor des Sofioter Kinderbuchhauses sowie Chefredakteur der Zeitschrift „Rodna reč“. Heutzutage ist er Pressesekretär des bulgarischen PEN-Zentrums, Mitglied des Bulgarischen Schriftstellerverbands und, seit 2012, korrespondierendes Mitglied der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften (Abteilung „Kunstschaffende“).

In der Zeit von 1992 an veröffentlichte er mehrere Bände mit Kurzgeschichten. Aus seiner Feder stammen die Romane „Mission: London“, 2001, „Černata kutija“ [„Die schwarze Box“], 2007, „Sestri Palaveevi“ [„Schwestern Palaveevi“], 2013, die Essaysammlung „Spătnik na radikalnija mislitel“ [„Mitfahrer des radikalen Denkers“], 2005, sowie die Radiodramen „Mazeto“ [„Der Keller“], 1994, „Buba lazi“ [„Die Raupe kriecht“], 1995, und „Mesarjat ot červenata dolina“ [„Der Metzger aus dem roten Tal“], 1996.

Alek Popov ist Träger einer Reihe literarischer Ehrungen, u.a. des bulgarischen Preises für fantastische Literatur „Graviton“ (1995), des Preises für Kurzerzählungen „Raško Sugarev“ (1999), des Preises „Helikon“ für bestes belletristisches Buch des Jahres (2002) für die Sammlung „Nivo za naprednali“ [„Fortgeschrittenenniveau“], des alljährlichen Preises der englischen elektronischen Zeitschrift „Clouds“, in der der Roman „Mission London“ im Jahre 2004 auf Englisch erschien, des Nationalpreises für Dramaturgie „Ivan Radoev“ (2005) für das Theaterstück „Misija London“ [„Mission London“] und des Preises „Elias Canetti“ der Stadt Russe (2007) für den Roman „Černata kutija“ [„Die schwarze Box“].

Seine Werke wurden von Alexander Sitzmann ins Deutsche übertragen.

 

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